Konzept der Realschule Plus

REALSCHULE plus SCHIFFERSTADT
PAUL-VON-DENIS-SCHULZENTRUM

Informationen über die neue Schulart Realschule plus

Ab dem 1. August 2009 besteht die Realschule plus in kooperativer Form.
Wir bieten nach der Klassenstufe 6 zwei unabhängige Bildungsgänge an:

Den Bildungsgang zur Erlangung der Berufsreife, er endet nach Klassenstufe 9 und den
Bildungsgang zur Erlangung des qualifizierten Sekundarabschlusses I („Mittlere Reife“) nach Klasse 10.

Was ist neu an der Realschule plus Schifferstadt?

Wir sehen in der Realschule plus Schifferstadt
· ein Plus an mehr individueller Förderung
· ein Plus an mehr Chancengleichheit
· ein Plus an mehr Aufstiegsmöglichkeiten
· ein Plus an mehr guten und höheren Abschlüssen
· ein Plus an mehr Klarheit für die Eltern
· ein Plus an mehr guten Lebens- und Berufsperspektiven

Die Realschule plus Schifferstadt bietet zwei Bildungsgänge innerhalb einer Schule an:
den
Bildungsgang Berufsreife und den Bildungsgang Realschule.

Unsere Schule ist konzipiert für 6 – 7 Klassen pro Jahrgangsstufe. Das eröffnet zusätzliche
Perspektiven. Wir werden Ganztagsunterricht anbieten. Außerdem hat unser Schulträger die
Fachoberschule beantragt, die zum Schuljahr 2011/2012 eingerichtet werden kann. Hier können
die Schülerinnen und Schüler nach dem Erwerb der mittleren Reife die Fachhochschulreife
erwerben und haben somit den direkten Zugang zum Studium an einer Fachhochschule.

Die Realschule plus Schifferstadt vermittelt eine breit angelegte, zeitgemäße Allgemeinbildung in
den folgenden Pflichtfächern:
Deutsch Sozialkunde Biologie
Englisch Erdkunde Musik
Mathematik Naturwissenschaften Bildende Kunst
Religion Physik Werken
Geschichte Chemie Sport
An der Realschule plus Schifferstadt müssen alle Schüler eine Fremdsprache erlernen, dies ist
 bei uns Englisch. 
Die Besonderheit der Realschule plus gegenüber dem Gymnasium besteht in ihrem System der
Wahlpflichtfächer (WPF). Es ist die Alternative zur verpflichtenden zweiten Fremdsprache im
 Gymnasium.

Das Wahlpflichtfach gilt als viertes Hauptfach der Realschule plus. Es eröffnet verschiedene
Lernschwerpunkte:
Berufsorientierung, ökonomische Grundbildung und informationstechnische Grundbildung
sind Unterrichtsprinzipien in allen WPf-Angeboten.
Französisch als zweite Fremdsprache wird als durchgängiges Angebot auch unter dem
Aspekt der Übergangsmöglichkeit zum Gymnasium eingerichtet.
Daneben stehen die drei Lernbereiche Technik und Naturwissenschaften (TuN), Wirtschaft
und Verwaltung (WuV) und Hauswirtschaft und Sozialwesen (HuS).
Zusätzlich wird es Neigungsangebote geben, in denen sich weitere Fachbereiche, wie Sport,
Textverarbeitung, Technisches Zeichnen, Musik, Darstellendes Spiel, Informatik befinden
 können.
Für den Bildungsgang „Berufsreife“ wird ab der Klassenstufe 7 die Berufsorientierung im 
Mittelpunkt stehen.
Eine informationstechnische Grundbildung sollen alle Schülerinnen und Schüler möglichst
umfassend und früh erhalten. Dazu gehören das Tastschreiben am Computer in Klassenstufe 6.
Berufswahlunterricht unter Einbeziehung des Berufsberaters, Betriebserkundungen und
 Betriebspraktika in den Klassen 8-10 führen die Schüler zur Berufs- und Arbeitswelt hin und
 erleichtern ihnen ihre Berufswahl. Als Besonderheiten des Berufsreifebildungsgangs sind der
Praxistag und fachpraktische Workshops in verschiedenen Berufsfeldern angedacht, so wie
der Berufseinstiegsbegleiter.

Die Orientierungsstufe
:
Die Realschule plus Schifferstadt ermöglicht gemeinsames Lernen über die Grundschulzeit
hinaus. Der Unterricht in der Orientierungsstufe (Klassenstufe 5/6) greift Methoden des
Grundschulunterrichts auf und ermöglicht die individuelle Förderung jeder Schülerin und jedes
Schülers z. B. durch Kleingruppenarbeit und Binnendifferenzierung.
In der Orientierungsstufe wird die maximale Klassengröße von bisher 30 auf 25 Schülerinnen
und Schüler gesenkt. Wichtige pädagogische Elemente werden Integrationstage, Projekt- und
Methodentage, sowie eine intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus sein.
Die Entscheidungen über eine Einstufung nach der Orientierungsstufe erfolgt durch die
Klassenkonferenz. Widersprechen die Eltern einer vorgesehenen Einstufung, so ist ihr Wunsch zu
berücksichtigen. Die Klassenkonferenz entscheidet nach einer weiteren Beobachtung von
mindestens sechs Wochen nach Unterrichtsbeginn, spätestens nach einem halben Schuljahr,
endgültig.

Übergangsmöglichkeiten:
nach der Klassenstufe 6
Je nach Empfehlung der Schule Übergang in die Klassenstufe 7 des Bildungsgangs „Berufsreife“
oder des Bildungsgangs „Realschule“ oder eines Gymnasiums
… nach den Klassenstufen 7 und 8
Übergangsmöglichkeiten zwischen den Bildungsgängen
…nach Klassenstufe 9
Übergang in eine Berufsausbildung/die Berufsschule
Übergang in die Berufsfachschule
Übergang in das 10. Schuljahr des Bildungsgangs Realschule
… nach Klassenstufe 10
Übergang in eine Berufsausbildung
Übergang in zweijährige höhere Bildungsgänge der Berufsfachschule
Übergang in die Fachoberschule
Übergang in die gymnasiale Oberstufe (Klassenstufe 11) oder in ein berufliches Gymnasium
Für alle Schüler der Realschule plus Schifferstadt – auch für die im Bildungsgang Realschule –
entfällt damit der Eigenanteil zum Schülertransport, da die Schulbezirke aufgelöst sind.

Das Profil
:
Bestehende Profilausprägungen werden grundsätzlich in den Verbund der Realschule plus
übernommen. Das bedeutet zunächst, dass die Realschule plus Schifferstadt Ganztagsschule ist
und eine Schulsozialarbeiterin beschäftigt.

Die Schulsozialarbeit:
ist ein wesentlicher Baustein unserer pädagogischen Konzeption. Sie
übernimmt Aufgaben wie individuelle Beratung von Schülern, Eltern und Familien, Kurse zum
sozialen Lernen und außerunterrichtliche Förder- und Freizeitangebote.
Die Ganztagsschule (GTS) bietet ein Mittagessen mit anschließend betreuter Spiel- und Freizeit,
erweiterten Unterricht mit Lern- und Übungszeiten, mit Förderangeboten und einem vielfältigen
Angebot von Arbeitsgemeinschaften und Projekten.

Berufseinstiegsbegleiter:
Ein für unsere Schule eingestellter Berufseinstiegsbegleiter begleitet einzelne Schüler/innen bei
der Berufswahl. Individuell werden Neigungen und Interessen der betreuten Schüler/innen
festgestellt und passende Berufe dazu ausgewählt. Danach ist er bei Bewerbung und Findung
einer Ausbildungsstelle behilflich, ferner betreut er die Schüler/innen während der Anfangsphase
der Berufsausbildung.