Die 8. Klasse im Fach Evangelische Religion unter der Leitung von Hr. Sole wollte es wissen: Ist es möglich, zwischen Aschermittwoch und Ostern auf etwas zu verzichten, was einem sehr lieb ist? Dieser Herausforderung stellten sich 18 Schülerinnen und Schüler, die zu Beginn der Fastenzeit einen „Fasten-Vertrag“ unterschreiben mussten. Verzichtet wurde dabei vor allem auf Schokolade, Süßgetränke, PS-4 und sogar auf Fleisch. Durchgehalten haben es alle, wobei es nicht immer einfach war. Am Ende gab es sogar eine Fasten-Urkunde. Um einen kleinen Eindruck zu vermitteln, mit welchen Schwierigkeiten die Schülerinnen und Schüler zu kämpfen hatten, sollen einige hier selbst zu Wort kommen:

Ich habe auf Fleisch verzichtet. Für mich war es ziemlich schwer, da z.B. auch meine Freundin mir manchmal Wiener-Würstchen regelrecht unter die Nase gerieben hat. Ich stand auch oft vorm Kühlschrank, konnte mich aber immer zusammen reißen. Mir hat der Fleischkonsum ganz schön gefehlt. Dennoch würde ich es bestimmt nochmal versuchen. Vielleicht dann aber mit anderen Genussmitteln. Mir ist aufgefallen, dass man plötzlich den Geruch vov Fleisch ganz anders wahrnimmt. Alles in allem war es eine tolle Erfahrung. Anja Hammer, 8a

Ich hatte mir vorgenommen, auf Süßgetränke zu verzichten. Also Fanta und Orangensaft und so. Mir persönlich ist es sehr schwer gefallen, da ich es gewohnt bin, nur Süßgetränke zu trinken. Es war plötzlich eine neue Erfahrung, nur Wasser zu trinken. Ich kann mir jetzt vorstellen, wie es ist, keine Süßgetränke zur Verfügung zu haben. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich im kommenden Jahr wieder auf Süßgetränke verzichten möchte. Michelle, 8d

Ich habe auf elektronische Geräte verzichtet. Ich muss sagen, dass es mir sehr schwer fiel. Ich habe erst mit dem Verzicht gemerkt, wie schwer es ist, diese nicht zu benutzen, obwohl sie ja immer da sind. Ich glaube, dass ich heute meine Sachen, die ich besitze, mehr wertschätzen kann. Nico Wolf, 8a

Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal gefastet. Verzichtet habe ich dabei auf Schokolade. In der ersten Woche war es kein Problem. Danach wurde es aber immer schwieriger. Gegen Ende der Fastenzeit hatte ich mich jedoch daran gewöhnt. Es war aus meiner Sicht eine gute Erfahrung, und ich kann das Fasten nur weiterempfehlen. Mir wurde bewusst, wie es anderen Menschen gehen muss, die das alles nicht haben, was ich habe. Probiert es doch mal aus! Fabio Sturm, 8a

Fasten Gruppe klein