Geträumt hatten sie von mehr, die 11 Jungs der Handball-Schulmannschaft. Nach zwei Turniersiegen im laufenden Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ ließen sie sogar den letztjährigen Berlinfinalisten hinter sich. Auch im dritten Turnier in Ingelheim lief es anfangs phantastisch. Die Realschüler gewannen das erste Spiel gegen das Gymnasium Zweibrücken mit sechs Toren Differenz. Ein Spiel noch, dann Landesfinale. Anita Teutsch und Walter Storck leisteten als Trainer am Spielfeldrand fachliche und emotionale Ausnahmearbeit. Wer sich gerade Deutschland-Spiele bei der EM anschaut, kennt das Fieber, das dabei entsteht. Wenn deine „eigenen“ Jungs spielen, stehst du unter Starkstrom!

Der gegnerische Schiedsrichter habe nicht seinen objektivsten Tag in seinem Leben gehabt, meinten einige Zuschauer. Dennoch Fakt ist: Die Heimmannschaft Ingelheim hat eine sehr starkes Team und wird nun Rheinhessen-Pfalz im Landesentscheid vertreten.
Sicherlich waren alle enttäuscht über die knappe Niederlage gegen das Gymnasium Ingelheim. Da jedoch fast alle Schumeisterschaften von Gymnasien dominiert und gewonnen werden, sind die vorort ausgehändigten Silbermedaillen dennoch ein bemerkenswerter Erfolg für die Realschule plus Schifferstadt. „Ich möchte mich bei den Trainern Anita Teutsch und Walter Storck bedanken. Ohne die beiden wären wir so weit nicht gekommen“, meinte A. Haag, der für die Organisation seitens der Schule zuständig ist.